Öffentliche Beleuchtung

Der Wunsch, Licht zu erzeugen um auch die Dunkelheit der Wohnräume und die Wege und Straßen zu erhellen, ist uralt. Auf Befehl des Großen Kurfürsten wurden bereits 1682 einige Straßen in Berlin mittels Öllampen beleuchtet.

Erst mit den Versuchen von Davy im Jahre 1810, mit Hilfe elektrischer Energie durch einen Lichtbogen Licht zu erzeugen war die elektrische Beleuchtung geboren.

Die erste elektrische Straßenbeleuchtung mit Bogenlampen wurde 1882 in der Leipziger Straße von Oberbürgermeister Max von Forckenbeck eingeschaltet. Die Lampen wurden von zwei Dynamomaschinen versorgt, die von Gasmotoren angetrieben wurden.

Die Möglichkeit, Gaslicht durch elektrisches Licht zu ersetzen, war ein wesentlicher Treiber für die Entwicklung der öffentlichen Stromversorgung.

Am 08. Mai 1884 war die Geburtsstunde der öffentlichen Stromversorgung in Berlin. Die Städtischen Elektrizitäts-Werke wurden mit der Aufgabe betraut, die gewerbsmäßige Nutzung des elektrischen Stromes zur Beleuchtung und Energieübertragung durch die Allgemeinheit möglich zu machen. Dazu gehörte auch die Beleuchtung der öffentlichen Straßen und Plätze. 

Beleuchtungstechnik im Energie-Museum Berlin

 

Im Fachbereich „Öffentliche Beleuchtung“ des Energie-Museums Berlin werden Lampen, Leuchten, Komponenten und Messeinrichtungen der öffentlichen Beleuchtung von Berlin präsentiert. Mit den ausgestellten Messgeräten wurde im lichttechnischen Labor der Bewag und in den elektrisch beleuchteten Straßen von Berlin gearbeitet. 

 

Die Entwicklung der Lichtmesstechnik, von der Ulbrichtschen Kugel bis zum Universal-Photometer, vom Beleuchtungsstärkemesser bis zum modernen Leuchtdichtemesser, von der Lichtwarte bis zur vollautomatischen Ein- und Ausschaltung der Straßenbeleuchtung wird dargestellt und erläutert.

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